Hublot-Index bei 1.103,59 Punkten — plus 4,84 % gegenüber der Vorwoche, plus 1,41 % zum Vormonat. Vo
Hublot-Index bei 1.103,59 Punkten — plus 4,84 % gegenüber der Vorwoche, plus 1,41 % zum Vormonat. Vor sieben Tagen standen 1.052,60 Punkte auf der Tafel, vier Wochen vorher waren es 1.088,24. Die Bewegung kommt also nicht aus dem Nichts, sondern aus einer kurzen, knackigen Woche.
11 Referenzen tragen den ChronoDex-Hublot aktuell. 44 verkaufte Stücke in den letzten 30 Tagen, durchschnittlicher Verkaufspreis 8.418 Euro, Liquidität bei 3,24 %. Das ist für Hublot ein solider Wert, weil die Marke traditionell heterogener handelt als etwa eine Tudor-Black-Bay-Familie. Die Big Bang Unico in ihren Stahl- und Keramik-Varianten zieht hier den Schnitt, während die King Power und die Classic Fusion in ruhigeren Wassern liegen.
Was treibt die Woche? Hublot profitiert gerade von einem Effekt, den ich seit etwa Frühjahr beobachte: Käufer, die vom Royal-Oak-Wartelisten-Theater genervt sind, weichen in die Big-Bang-Welt aus. Das war vor zwei Jahren noch undenkbar — Hublot galt vielen als laut und überdesignt. Heute ist genau das ein Argument. Eine Big Bang Unico Titanium 42 mm liegt im Sekundärmarkt knapp unter Listenpreis, eine vergleichbare AP-Sportuhr 80 % darüber. Wer kaufen will und nicht warten möchte, rechnet das nach.
Dazu kommt: Mit der Übernahme durch LVMH 2008 und der Murray-Ära bis 2012 wurde Hublot zur Lifestyle-Marke gebaut, die sie heute ist. Die Sammler-Generation, die damals mit 35 eingestiegen ist, ist jetzt 50+ und kauft die Modelle, die sie früher nur in Magazinen gesehen hat. Das ist organische Nachfrage, kein Hype-Zyklus.
Den vollständigen Brand-Index inklusive aller 11 Konstituenten findet ihr unter https://chronocheck.de/chronodex/
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Keine Anlageempfehlung.
