Rolex Explorer
Referenz 1016
Halten — Stabile Preisentwicklung
D
Investment-Grade D · 5/100
18.125 €
Stand: 27.08.2026
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ℹ️ 1-Monats-Trend
Preisveränderung der letzten 30 Tage. Zeigt die kurzfristige Marktbewegung — relevant wenn Sie zeitnah kaufen oder verkaufen möchten.
ℹ️ 4-Monats-Trend
Die zentrale Kennzahl für den Momentum-Score. Filtert kurzfristige Schwankungen heraus und zeigt den echten, mittelfristigen Markttrend dieser Referenz.
ℹ️ Volatilität
Annualisierte Preisschwankung. Unter 10 % = sehr stabil, 10–20 % = normal, über 20 % = volatil. Bei hoher Volatilität kann sich der Preis schnell ändern — in beide Richtungen. Vorsicht beim Kauf ohne aktuelle Preisrecherche.
ℹ️ Momentum-Score
ChronoCheck-eigener Indikator von 0 bis 100, berechnet aus 4-Monats-Trend, Volatilität und Marktrichtung.
- Über 60 — Aufwärtstrend. Guter Verkaufszeitpunkt, Preise steigen.
- 40 – 60 — Neutral. Stabile Preislage, kein Handlungsdruck.
- Unter 40 — Abwärtstrend. Abwarten oder günstig einsteigen.
ℹ️ Investment-Grade A/B/C/D
Eigenes ChronoCheck-Rating für jede Referenz. Skala 0–100 Punkte, zusammengesetzt aus vier gewichteten Bausteinen:
- Momentum (40 Pkt.) — Trendstärke aus Momentum-Score.
- Liquidität (25 Pkt.) — Anzahl aktiver Live-Listings.
- Stabilität (20 Pkt.) — Inverse Volatilität, je ruhiger desto besser.
- Quellen-Robustheit (15 Pkt.) — Anzahl unabhängiger Marktquellen.
- A · 75+ Trend stimmt, Liquidität gut, Daten breit.
- B · 55–74 Solide, aber ein Baustein schwächer.
- C · 35–54 Mittelmaß, Volatilität oder Marktbreite drücken.
- D · unter 35 Abwärts oder zu wenig Daten — Liebhaberstück.
Keine Anlageempfehlung. Reine Daten-Auswertung über aggregierte Marktquellen.
Der aktuelle Marktwert der Rolex Explorer (Ref. 1016) liegt bei 18.125 €. Zuletzt bei Auktion erzielt: 11.592 € (Loupe This, 07/2026).
Hätten Sie damals gekauft …
Was wäre aus einem Kauf zum damaligen Median-Marktpreis geworden — bei heutigem Kurs von 18.125 €. Reine Rendite-Rechnung ohne Versicherung, Service und Transaktionskosten.
1 Jahr
am 16.07.2025
Kaufpreis
5.538 €
Heute
18.125 €
↑ +227,3 %
+12.587 €
p.a. +189,6 %
Daten aus aggregierter Median-Zeitreihe (watch_market_daily). CAGR = Compound Annual Growth Rate, normalisiert auf 365 Tage. Keine Anlageempfehlung.
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Technische Daten
Produktionszeitraum
1960 – 1989
Werk / Kaliber
Cal. 1560 (1960–~1967) UND Cal. 1570 (~1965–1989)
Hebewinkel 42° — wichtig für die Zeitwaagen-Diagnose:
Mit diesem Wert kann ein Uhrmacher Gangabweichung, Amplitude und Schlagunsymmetrie korrekt messen.
ChronoCheck verifiziert solche technischen Details direkt aus den Werks-Spezifikationen der Hersteller.
Rolex Ref. 1016 — Varianten und Sammler-Bezeichnungen
Bekannt als: Gilt Explorer, Frog Foot, Space Dweller, Chapter Ring Dial, Swiss Only Explorer, Tiffany Dial Explorer, Matte Explorer, Lollipop Explorer
Produktionsphasen und Änderungen
- 1963: Einführung Mercedes-Stundenzeiger; Ablösung Lollipop-Sekundenzeiger
- 1963: Wechsel Lume-Kennzeichnung: Radium → Tritium; 'T Swiss T' / 'Swiss T<25' erscheint
- 1965: Einführung Cal. 1570 (19.800 bph) als Nachfolger des Cal. 1560 (18.000 bph)
- 1967: Übergang von Hochglanz-Gilt-Zifferblatt zu mattem Zifferblatt (Mk1 Frog Foot)
- 1967: Ablösung Rivet-Armband (7206) durch Folded-Link (7836)
- 1971: Cal. 1570 erhält Hacking-Funktion (Sekundenzeigerstopp beim Kronenzug)
- 1975: Einführung Solid-Link Oyster-Armband 78360 mit 580-Endlinks
- 1989: Produktionsende Ref. 1016; Ablösung durch Ref. 14270 mit Saphirglas und Cal. 3000
Werk-Varianten
- 1560 (1960–1967) · 28800 bph
- 1570 (1965–1989) · 28800 bph
Lünetten-Varianten
- Smooth Steel Bezel „Plain Bezel / Smooth Bezel"
Zifferblatt-Varianten
- Swiss Only Gilt Chapter Ring — EXPLORER (gilt) / OYSTER PERPETUAL / Superlative Chronometer / 'Swiss' unter 6h / Chapter Ring
- Gilt Explorer — EXPLORER (gilt) / OYSTER PERPETUAL / Superlative Chronometer / 'T Swiss T' oder 'Swiss T<25' unter 6h / kein Chapter Ring
- Frog Foot — EXPLORER (weiß) / OYSTER PERPETUAL / Superlative Chronometer / 'T Swiss T' unter 6h
- Mk2 Matte — EXPLORER (weiß) / OYSTER PERPETUAL / Superlative Chronometer / Standard-Kronensymbol
- Mk3 Late Matte — EXPLORER (weiß) / OYSTER PERPETUAL / Superlative Chronometer / 'T Swiss T' unter 6h / weiße Lume-Füllung
- Tiffany Dial — Wie jeweilige Standardvariante, zusätzlich 'TIFFANY & CO.' auf Zifferblatt
Glas-Varianten
- Plexi (Service-Flach)
- Tropic 22
Armband-Varianten
- Oyster Rivet-Link Ref. 7206
- Oyster Folded-Link (GMT/Explorer-Typ) Ref. 7836
- Oyster Ref. 78360
Seriennummern
- 516,000 – 824,000 (1960–1963) — Früheste 1016-Seriennummern; Lollipop-Sekunde und erste Gilt-Dials; Caseback-Datumscodes in römischen Ziffern bei vielen frühen Exemplaren
- 824,000 – 1,538,435 (1963–1967) — Reife Gilt-Ära; Mercedes-Zeiger; ab ~1M Übergang Tritium-Kennzeichnung; Space-Dweller-Dials im Typ-6-Bereich
- 1,538,435 – 2,589,295 (1967–1971) — Übergangsphase Gilt → Matte; Mk1 Frog-Foot-Dials ab ~1,5M; frühe ZnS-Lume bis ~1,8–1,9M; flache Zeigersätze bis ~1,7M
- 2,589,295 – 5,737,030 (1971–1979) — Cal. 1570 mit Hacking (ab ~1971/72); Mk1→Mk2 Matte-Dials; Folded-Link dominiert, ab ~3,8M auch Solid-Link 78360
- 5,737,030 – 9,400,000 (1979–1987) — Späte Matte-Ära; Mk2/Mk3-Dials mit weißer Lume; ausschließlich Solid-Link 78360; Seriennummern rein numerisch bis ~9,4M
- R000001 – L980000 (1987–1989) — Buchstaben-Prefix-Ära; R-Serial ~1987–1988, L-Serial ~1988–1989; letzte 1016-Exemplare; L221xxx bekanntes Spät-Beispiel von 1989
## 600 Referenzen Produktionszeit, ein einziges Kaliber-Update
Die Rolex Ref. 1016 lief von 1963 bis 1989, gut 26 Jahre am Stück. Kaum eine andere Rolex-Referenz bündelt so viele Sammler-Meilensteine in einem einzigen Case. Am Anfang steht der Wechsel vom Lollipop- zum Mercedes-Zeiger um 1963, fast zeitgleich mit dem Sprung von Radium- zu Tritium-Lume. Wer ein frühes Stück mit "T Swiss T" auf dem Zifferblatt findet, hält einen der raren Übergangs-Vertreter in der Hand.
## 1967: der Frog Foot markiert die Zäsur
1967 kippt das Hochglanz-Gilt-Zifferblatt zugunsten der matten Variante, dokumentiert am neuen Kronenlogo, das Sammler heute "Frog Foot" nennen. Zwischen Gilt Explorer und Frog Foot liegen keine zwei Jahre Fertigung, was diese Dials entsprechend selten macht. Parallel läuft die Bewegung um: Cal. 1560 mit 18.000 Halbschwingungen weicht ab 1965 dem Cal. 1570 mit 19.800, wobei beide Kaliber noch bis 1967 nebeneinander verbaut wurden.
## Hacking-Funktion erst ab 1971
Ein entscheidendes Datierungsmerkmal folgt erst 1971/72: Ab diesem Jahrgang stoppt der Sekundenzeiger beim Kronenzug, echte Hacking-Funktion im Cal. 1570. Beim Armband zeigt sich dieselbe Überlappungs-Logik — das Rivet-Band 7206 wird ab 1967 vom Folded-Link 7836 abgelöst, bis 1975 das massive 78360 mit 580-Endlinks dazukommt.
## 1989 übernimmt die 14270
1989 endet die Produktion der 1016 zugunsten der Ref. 14270 mit Saphirglas und Cal. 3000. Trotzdem bleibt die 1016 unter Sammlern die meistgesuchte Vintage-Explorer-Referenz überhaupt, mit Beinamen wie Tiffany Dial oder Matte Explorer, die den Wiederverkaufswert bis heute prägen.
Marken-Profil: Rolex
Rolex ist die am häufigsten gefälschte Uhrenmarke der Welt. Super-Clones (VSF, ARF, Clean — letztere nach Razzia 07/2025 inaktiv, nur noch Altbestände) erreichen 95%+ Ähnlichkeit. Echtheit fast immer nur an Micro-Details + Kaliber-Verhalten erkennbar.
Wichtige Echtheits-Merkmale
- Gehäuseboden: IMMER massiv geschlossen — jedes Sichtfenster = definitiv fake (Ausnahme: nur Vintage Ref. 6085)
- Minutenzeiger-Länge: echte Rolex-Minutenzeiger enden EXAKT am Minuten-Chapter-Ring. 1 mm zu lang = Fake. Stärkster VSF-Tell.
- Sekundenzeiger: glatter Sweep ohne jedes Zögern — minimales Tick-Tack = fake
- Cyclops-Lupe (auf Date-Modellen): muss exakt 2,5× vergrößern, Datum füllt fast das gesamte Fenster
Seriennummern-Format: Seit 2010 zufällige alphanumerische Kombination (z.B. 'G3M9K721'). 2000-2010 Buchstabe + 6-7 Ziffern. Seriennummer am Rehaut bei 6 Uhr eingraviert (ab ~2005). Ältere Modelle: zwischen den Bandanstößen bei 6 Uhr auf dem Gehäuse.
Kaufberatung: Rolex Explorer
Marktlage und Preisspanne
Mit 18.125 € liegt die Explorer in einem Segment, in dem regelmäßig Erstbesitzer verkaufen — saubere Stücke mit Box und Papieren sind nicht selten. Der Sprung von „gut" auf „sehr gut" kostet beim Kauf üblicherweise 1.000 bis 2.000 Euro mehr. Den Aufpreis bekommt man beim Weiterverkauf zurück, wenn der Zustand erhalten bleibt.
Achtung Schwankung: Diese Referenz hat eine überdurchschnittlich hohe Volatilität von 85,4 Prozent. Konkret heisst das: der Preis kann sich innerhalb weniger Wochen um mehrere hundert Euro bewegen. Vor Kauf oder Verkauf den aktuellen Wert prüfen — alte Anzeigen oder Auktionsergebnisse von vor zwei Monaten helfen wenig.
Worauf beim Kauf achten?
- Echtheit: Seriennummer und Referenz am Gehäuse müssen mit den Papieren übereinstimmen. Eine professionelle Echtheitsprüfung der Rolex Explorer schließt Fälschungen zuverlässig aus.
- Zustand: Kratzer am Gehäuse und an der Lünette prüfen — professionelle Aufbereitung kann Spuren hinterlassen.
- Service-Historie: Ein dokumentierter Service beim Hersteller oder zertifizierten Uhrmacher erhöht den Wert.
- Lieferumfang: Box, Papiere und Garantiekarte machen bei der Explorer einen spürbaren Preisunterschied.
- Unabhängige Zertifizierung: Der CPS-52 Prüfstandard umfasst 52 Prüfpunkte — von der Seriennummer über die Zeitwaage bis zur Wasserdichtigkeit. Das Ergebnis wird auf der Blockchain gesichert und ist jederzeit verifizierbar.
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Auktionsergebnisse Rolex Explorer 1016
Zuletzt erzielte Zuschlagspreise für diese Referenz bei internationalen Auktionshäusern:
| Preis | Haus | Datum |
|---|
| 11.592 € | Loupe This | 07/2026 |
| 10.906 € | Loupe This | 06/2026 |
| 13.495 € | Loupe This | 09/2025 |
| 14.364 € | Antiquorum | 09/2025 |
| 16.092 € | Loupe This | 07/2025 |
Häufige Fragen zur Rolex Explorer
Wie hoch ist der aktuelle Marktwert der Rolex Explorer (Ref. 1016)?
Der aktuelle Marktwert der Rolex Explorer Ref. 1016 liegt bei 18.125 € (Stand: 27.08.2026). Wir aggregieren Angebotspreise aus mehreren unabhängigen Live-Marktquellen — Konzessionären, CPO-Händlern, Pre-Owned-Marktplätzen sowie Auktionsergebnissen. Der konkrete Verkaufspreis kann je nach Zustand, Vollständigkeit und Service-Historie um 10–15 % nach oben oder unten abweichen.
Wie hat sich der Preis der Rolex Ref. 1016 in den letzten 4 Monaten entwickelt?
Der 4-Monats-Trend zeigt stabil. Im letzten Monat lag die Veränderung bei -2,0 %. Die Volatilität ist mit 85,4 % überdurchschnittlich — Preis kann sich kurzfristig spürbar bewegen.
Ist jetzt ein guter Zeitpunkt zum Kauf oder Verkauf der Rolex Explorer?
Stabile Marktlage — kein akuter Handlungsdruck. Diese Einschätzung basiert auf den Markttrends der letzten 4 Monate und ist keine Anlageberatung. Vor jeder Transaktion empfehlen wir, den aktuellen Marktpreis tagesgenau gegenzuprüfen — z.B. mit unserem kostenlosen Marktwert-Tool.
Worauf sollte ich beim Kauf einer Rolex Explorer achten?
Die wichtigsten Prüfpunkte beim Kauf einer Rolex Explorer sind: 1) Übereinstimmung von Seriennummer und Referenz mit den Papieren, 2) Zustand von Gehäuse und Lünette (Kratzer, Politur-Spuren), 3) Vollständigkeit von Box und Garantiekarte (10–15 % Preis-Aufschlag bei Full Set), 4) dokumentierte Service-Historie, 5) eine unabhängige Echtheitsprüfung — empfehlenswert ab einem Kaufpreis von 5.000 EUR.
Wie erkenne ich, ob eine Rolex Explorer echt ist?
Bei einer Rolex lassen sich Fälschungen in der Regel an mehreren Details erkennen: Gewicht und Materialqualität des Gehäuses, exakte Ausführung der Lünette und des Zifferblatts, korrekte Gravuren der Seriennummer in der vorgeschriebenen Tiefe, sowie das Verhalten des Werks. Eine forensische Echtheitsprüfung nach CPS-52 Prüfstandard untersucht 52 Einzelpunkte und ist die zuverlässigste Methode — insbesondere bei Käufen über 10.000 EUR.
Wo kann ich eine Rolex Explorer Ref. 1016 verkaufen?
Für den Verkauf einer Rolex Explorer kommen mehrere Kanäle in Frage: 1) Spezialisierte Online-Händler (Chrono24, Watchfinder, Wempe, Chronext) — schnell, aber 10–20 % Margenabzug, 2) Auktionshäuser (Phillips, Christie's, Sotheby's) — höhere Erlöse möglich, dauert 3–6 Monate, 3) Privatverkauf (Kleinanzeigen, WatchUSeek) — höchster Erlös, aber höheres Aufwands- und Betrugsrisiko. Ein ChronoCheck-Wertgutachten erhöht erfahrungsgemäß den erzielten Verkaufspreis um 5–10 %.