Omega ChronoDex: 801 Punkte, ein minus von 21,47 zum Vormonat.
Omega ChronoDex: 801 Punkte, ein minus von 21,47 zum Vormonat.
Stand 27. Mai 2026 notiert der Omega-Index bei 801,00 Punkten. Vor einer Woche waren es noch 830,65, vor einem Monat 1.020,02. Macht minus 3,57 Prozent auf Wochensicht und minus 21,47 Prozent gegenüber dem Vormonatswert. Das ist kein Rauschen mehr, das ist eine Bewegung.
26 Referenzen tragen den Index. In den letzten 30 Tagen wurden 483 davon verkauft, der durchschnittliche Sold-Price lag bei 4.450 Euro. Die Liquidität von 9,59 Prozent zeigt: Es wird gehandelt, die Käufer sind da — sie zahlen nur weniger. Treiber des Rückgangs sind erfahrungsgemäß die Speedmaster-Generationen sowie die Seamaster-Diver-Familie, also genau die Modelle, die 2022 und 2023 noch zweistellige Aufpreise zur Liste sahen. Aktuell wandern hier Stücke unter Listenpreis durch die Plattformen, was die Index-Mechanik unmittelbar trifft.
Omega ist da nicht alleine, Rolex zeigt seit März ähnliche Tendenzen, wenn auch flacher, und auch der Tudor-Index gibt nach. Was bei Omega anders ist: Die Marke hatte 2022/2023 einen MoonSwatch-getriebenen Hype, der reale Sammler-Referenzen mitgezogen hat. Genau dieser Aufschlag schmilzt jetzt ab. Wer eine Speedmaster Professional 310.30.42.50.01.001 vor 18 Monaten für 7.200 Euro gekauft hat, sieht aktuelle Sold-Prices um 6.400 Euro.
Für Verkäufer heißt das: realistische Preisansage statt Wunschdenken, dann verkauft sich die Uhr in unter drei Wochen. Für Käufer wird der Markt gerade wieder interessant, weil die FOMO-Aufschläge weg sind. Der Listenpreis ist bei vielen Omega-Referenzen wieder eine valide Verhandlungsbasis, was zwischen 2021 und 2023 schlicht nicht der Fall war.
Komplette Brand-Übersicht mit Wochenverlauf, Top-Movers und allen 26 Konstituenten: [chronocheck.de/chronodex](https://chronocheck.de/chronodex/)
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Keine Anlageempfehlung.
